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Suchtberatung Bethanien

Ambulante Nachsorge in der Suchtberatung Bethanien in Sachsen-Anhalt

Ambulante Nachsorge in Evangelischen Suchtberatungsstellen

Wie geht es nach der stationären Therapie weiter?

Das Angebot der ambulanten Nachsorge in Suchtberatungsstellen.
Sie waren zur stationären Entwöhnungsbehandlung. Sicher war es für Sie einer der ersten Schritte zu einem Neubeginn. Einiges konnten Sie bestimmt während der Therapie für sich klären, andere Dinge warten darauf, bearbeitet zu werden und wieder für andere gibt es im Moment (noch) keine Lösung.

Sie haben sich 6 bis 16 Wochen intensiv mit Ihrem Suchtproblem auseinander gesetzt. Manchmal haben Sie vielleicht gedacht, mehr kann ich jetzt nicht mehr über Sucht hören. Wenn Sie bald die schützende „Käseglocke“ dieser Suchtklinik verlassen werden, können zu Hause Probleme auftreten, an die Sie bis jetzt noch nicht denken. Dann ist es gut, wenn Sie einen Ansprechpartner in einer Suchtberatungsstelle haben. Wir bieten Ihnen im Rahmen der ambulanten Nachsorge an, miteinander über Ihre Erfahrungen, Erfolge und Schwierigkeiten zu sprechen.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Die ambulante Nachsorge bietet Ihnen die Möglichkeit, sich weiterhin regelmäßig zu Gesprächen mit Betroffenen, die ebenso stationär behandelt wurden, auszutauschen. Mitarbeitende der Beratungsstelle helfen, die in der Klinik erlernten neuen Verhaltensweisen zu besprechen und diese im Alltag zu erproben.

Es werden sowohl Einzel- und Paargespräche sowie Gruppengespräche angeboten. In Einzelgesprächen können Sie persönliche Anliegen besprechen, während in den Gruppengesprächen bei allen Themen gemeinsam nach Problemlösungen gesucht wird. Wie lange dauert die ambulante Nachsorge?

Die Nachsorge wird meistens für einen Zeitraum von sechs Monaten von der Rentenversicherung oder einem anderen zuständigen Kostenträger bewilligt. In dieser Zeit finden etwa 20 bis 22 Gespräche statt. Der zeitliche Rahmen wie auch die Anzahl der Gespräche können bei Bedarf auf Antrag verlängert werden.

Wie wird die ambulante Nachsorge finanziert?

Die ambulante Nachsorge ist eine reguläre Folgebehandlung nach der stationären Therapie und wurde von der Fachklinik in Absprache mit Ihnen beim entsprechenden Kostenträger beantragt.

Wenn die Bewilligung erfolgt, wird sie auch vom Kostenträger finanziert, wobei dieser den Umfang der Maßnahmen bestimmt. Er wird über den Beginn, Verlauf und Abschluss der ambulanten Nachsorge-Therapie informiert.

Was ist der Unterschied zu einer Selbsthilfegruppe?

Die ambulante Nachsorge-Gruppe wird von Mitarbeitenden geleitet, die zumeist über eine therapeutische Zusatzausbildung verfügen. Professionell und individuell wird auf die Probleme der Teilnehmenden eingegangen. Die Teilnahme an der Gruppe hat einen verbindlichen Charakter. Im Gegensatz dazu sind in einer reinen Selbsthilfegruppe die Leitung und Teilnehmenden selbst Betroffene. Sie helfen sich anhand ihrer eigenen Erfahrung gegenseitig. Die Beteiligung an der Selbsthilfe ist eine gute anschließende Ergänzung über die Nachsorge hinaus.

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