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Suchtberatung Bethanien

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie komme ich in Kontakt?

Sie können persönlich zu den Sprechzeiten, telefonisch oder auch per Post und E-Mail zu uns in Kontakt treten.

Bitte beachten Sie, dass während der allgemeinen Sprechzeiten ohne Voranmeldung oft nur eine Terminvergabe stattfinden kann.

Bei Telefonanrufen: Wenn die Suchtberater im Gespräch sind, ist telefonisch oft der Anrufbeantworter geschaltet. Ein Rückruf erfolgt aber schnellstmöglich.

Suchtberater, was sind das für Leute?

Die Suchtberater/Suchtberaterinnen an unseren Beratungsstellen sind graduierte, staatlich anerkannte Diplomsozialarbeiter/Diplomsozialpädagogen und Suchttherapeuten mit verschiedenen Zusatzausbildungen.

Sie verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchtarbeit, bilden sich beständig weiter und werden monatlich extern supervidiert beziehungsweise fachlich beraten.

Kann ich als Frau nur mit einer weiblichen Beraterin sprechen?

Da die meisten Suchtberater in unserem Team selbst Frauen sind, ist dies im Allgemeinen problemlos möglich. Sagen Sie daher ruhig schon bei der Anmeldung, dass Ihnen das wichtig ist.

Wenn ich mit dem Berater oder der Beraterin nicht klar komme, kann ich dann auch wechseln?

Der Erfolg therapeutischer Prozesse beruht immer auch auf einer vertrauensvollen Beziehung. Wenn Sie den Wunsch haben, den Berater oder die Beraterin zu wechseln, werden wir Ihren Wunsch respektieren und nach Möglichkeit umsetzen.

Was ist, wenn es mir überhaupt nicht gefällt?

Ein Besuch einer Beratungsstelle verpflichtet Sie zu nichts. Deshalb ist es alleine Ihre eigene Entscheidung, ob Sie Angebote der Beratungsstelle weiter wahrnehmen wollen oder nicht.

Über eine kurze Rückmeldung zur Beendigung, auch wenn diese kritisch ist, ist Ihnen Ihr Berater aber in jedem Fall dankbar, um sein Handeln überprüfen zu können.

Wie ist das mit der Verschwiegenheit?

Suchtberater unterliegen den gleichen gesetzlichen Bestimmungen zur Schweigepflicht wie auch Ärzte oder Rechtsanwälte. Vor Gericht besteht ein Zeugnisverweigerungsrecht.

Wie läuft denn so ein Erstgespräch ab?

Zu einem persönlichen Beratungsgespräch planen wir im Allgemeinen etwa eine Stunde ein. Das Gespräch findet dann mit einem der Suchtberater unter vier Augen und auf Wunsch auch anonym statt. Sie können aber auch einen vertrauten Menschen mitbringen, wenn Ihnen das den ersten Kontakt erleichtert.

Neben dem persönlichen Kennenlernen und allgemeinen Informationen steht bei einem Erstgespräch im Vordergrund, Ihre besondere Problemlage zu benennen und einzugrenzen. Bei mehreren Problemlagen wird geschaut, welche sich als augenblicklich wichtigste darstellt.

Bei Problemen, die nicht in die Professionalität der Suchtberatung fallen (wie z.B. stationäre Behandlungen und Therapien, Schulden, Erziehung, Schwangerschaft) wird Ihnen eine Vermittlung an geeignete Stellen angeboten.

Im weiteren Verlauf geht es dann um die Bedingungen, die zu dem Problem geführt haben bzw. es aufrechterhalten. Abschließend wird gemeinsam versucht, Ihre kurzfristigen und langfristigen Ziele zu sammeln und Wege dorthin zu überlegen.

Die Planung und Umsetzung der Lösungswege bzw. auch deren Anpassung an neue Gegebenheiten ist dann Aufgabe des weiteren Beratungsprozesses.

Grundsätzlich gilt: Sie bestimmen jederzeit, was gemacht wird! Sie bestimmen auch das Tempo. Änderungen sind immer möglich!

Muss ich was mitbringen?

Sie müssen nichts mitbringen. Falls Sie jedoch Unterlagen besitzen, die in einem wichtigen Zusammenhang mit Ihrer Problemlage stehen (z.B. Arztbriefe, Schriftverkehr mit Kostenträgern, juristische Bescheide), so bringen Sie diese zur Information und Einschätzung mit.

Ist denn überhaupt ein Erfolg zu erwarten?

Die Ergebnisse der Beratung und Behandlung von Suchterkrankungen werden durch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) sehr gut wissenschaftlich dokumentiert, auch im Hinblick auf die Erfolgschancen.

Rund 2/3 aller Klienten, die sich an Suchtberatungsstellen wandten, haben von dieser auch profitieren können. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass mitunter mehrmalige Anläufe, sprich Beratungsepisoden, notwendig sind, bis ein Erfolg sichtbar wird.

Kostet das denn was?

Suchtberatung ist für Sie kostenfrei.

Die Finanzierung der Suchtberatung erfolgt zum überwiegenden Teil durch Landes- und kommunale Mittel sowie Eigenmittel des Diakonischen Werkes Bethanien.

Kostenpflichtige Ausnahme ist die spezielle und gesondert ausgewiesene Beratung zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.

Haben Sie noch Fragen?

Dann rufen Sie uns an oder mailen uns dazu:

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